Staging Manager

Beispiel Wie gestalte ich Rechnungen und Mails an echten Bestellungen?

Eine Rechnungsvorlage sieht mit einer Testbestellung immer gut aus. Erst echte Bestellungen mit vielen Positionen, Rabatten, gemischten Steuersätzen und Teillieferungen zeigen, wo sie bricht.

Die Lage

Vorlagen brechen an echten Daten, nicht an Beispielen.

Zwanzig Positionen, Rabatte, gemischte Steuersätze, Gutschriften, Teillieferungen: Daran scheitern Dokument- und Mailvorlagen. Im Live-Shop testen hieße, echten Kunden Mails und Rechnungen zu erzeugen.

In der Kopie liegen alle Bestellungen des Live-Shops, in der Datenbank mit erfundenen Namen und Adressen. Du erzeugst Rechnungen, so oft du willst, und jede Mail bleibt im Mail-Archiv.

So gehst du vor

Schritt für Schritt im Admin.

  1. Mit Bestellungen bauen„Bestellungen und Dokumente“ kommt in der Vorgabe mit Inhalt; mit „Nach Regelwerk anonymisieren“ ersetzt das Plugin die Personendaten darin.
  2. Schwierige Bestellungen suchenIn der Administration der Kopie Bestellungen mit vielen Positionen, Rabatten, gemischten Steuersätzen und Teillieferungen heraussuchen.
  3. Vorlagen ändern und Dokumente erzeugenDokumentvorlage anpassen, Rechnung, Lieferschein oder Gutschrift neu erzeugen, ansehen, wiederholen.
  4. Mails prüfenBestellmails auslösen und im Mail-Archiv mit „Ansehen“ als HTML oder Text lesen. Für dein eigenes Postfach „Alles an eine Fangadresse“ mit deiner Adresse.
  5. Live übernehmenDer Vergleich zeigt geänderte Einstellungen, Inhalte wie Mailvorlagen und Dateien; diese Vorlagen überträgst du in den Live-Shop.

Mehr dazu:AnonymisierungMails und AufrufeWas kopiert wird

Worauf du achtest

Was in den Dokumenten steht.

  • In neu erzeugten Dokumenten sind Namen und Adressen erfundene Werte, Adresszusätze und USt-IdNr. leer; Beträge, Produkte, Mengen, Rabatte, Steuersätze und das Land sind echt. Lange Adressen prüfst du mit einer eigenen Testbestellung oder stellst die Spalte im Regelwerk auf „Beibehalten“.
  • Bereits erzeugte Dokumente des Live-Shops kommen als PDF-Dateien mit, so wie sie erzeugt wurden, also mit den echten Namen und Adressen. Erzeuge Dokumente in der Kopie neu, dann stehen die anonymisierten Daten darin.
  • Liegen Dateien in der Cloud, teilt die Kopie den Speicher des Live-Shops: Neue Dokumente landen dort, gelöschte fehlen dort.
Fragen

Was Shopbetreiber dazu fragen.

Bekommen Kunden die Testrechnungen?

Nein. Mit „Nichts versenden“ bleibt jede Mail im Mail-Archiv der Kopie, mit „Alles an eine Fangadresse“ geht sie an deine eigene Adresse. Kunden bekommen nichts.

Sind die Bestellnummern dieselben wie im Live-Shop?

Ja, Bestellungen behalten ihre Nummern, so findest du den Fall aus dem Live-Shop wieder. Ersetzt werden nur die Personendaten.

Kann ich auch Mailvorlagen testen?

Ja. Jede Mail, die die Kopie verschicken würde, steht mit vollem Inhalt im Mail-Archiv, als HTML oder als Text. So prüfst du die Bestellbestätigung an einer echten, anonymisierten Bestellung.

Weitere Beispiele

  • Das Shopware-Update

    Das Update zuerst in der Kopie, auf Wunsch im Wartungsmodus, und erst dann im Live-Shop.

  • Ein neues Plugin testen

    Ein neues Plugin oder Theme in Ruhe einrichten; der Vergleich zeigt, was du live nachziehen musst.

  • Zugang für die Agentur

    Adresse, Kennwort und ein eigener Admin-Zugang, nur für die Kopie und nur bis zum vereinbarten Datum.

  • Die tägliche Kopie

    Ein Zeitplan frischt die Daten jede Nacht auf; morgens testest du mit dem Stand vom Vortag.

  • Eine Schnittstelle testen

    Aufrufe von Apps und Webhooks erst sperren und mitschreiben, dann gezielt durchlassen.