Einrichten So richtest du eine Staging-Umgebung in Shopware ein.
Plugin installieren, den Assistenten durchklicken, die Vorprüfung lesen, bauen. Meist reicht ein Name, für alles andere nimmt der Assistent sichere Vorgaben. Der Live-Shop wird dabei nur gelesen.
Vom Plugin bis zur ersten Staging-Umgebung.
- Plugin installierenDen Staging Manager im Shopware Store kostenlos holen und unter Erweiterungen › Meine Erweiterungen installieren und aktivieren. Das Plugin steht danach im Menü unter Erweiterungen › Staging Manager.
- Assistenten startenAuf dem Dashboard „Per Assistent einrichten“ wählen. Ein Name reicht; Verzeichnis, Adresse und Datenbank folgen ihm.
- Vorprüfung lesenDer letzte Schritt des Assistenten prüft Server, Datenbank und Webserver. Was den Bau verhindert, steht dort mit dem, was du tun kannst.
- BauenAuf dem Dashboard oder auf der Seite der Staging-Umgebung „Staging-Umgebung bauen“ starten. Das Lauffenster zeigt jeden Schritt.
- Weitergeben„Zugangsdaten anzeigen“ gibt Adresse, Kennwort und Standardbenutzer zum Kopieren, etwa für eine Agentur.
Sieben Schritte, das meiste mit „Weiter“.
„Per Assistent einrichten“ fragt nur das Wichtigste. Angelegt wird die Staging-Umgebung erst mit „Weiter“ auf der Übersicht, gebaut erst, wenn du den Bau startest.
- 1. Allgemein
- Name, Ort und Adresse. Verzeichnis, Adresse und Datenbank folgen dem Namen, etwa
dein-shop.de/stage1. - 2. Datenbank
- Neue oder vorhandene Datenbank, gleich geprüft. Die des Live-Shops wird nur gelesen.
- 3. Daten
- Die eine Entscheidung zu den Daten: anonymisiert oder echte Kundendaten.
- 4. Plugins
- Welche Plugins und Apps in der Staging-Umgebung laufen. Mit der lila Kette gilt der Stand aus dem Live-Shop.
- 5. Schutz
- Kennwortseite, Standardbenutzer, Scheduled Tasks und Mails. Vorgewählt ist jeweils der vorsichtige Weg.
- 6. Anlegen
- Alles auf einen Blick, dann anlegen. Gebaut wird noch nichts.
- 7. Prüfen
- Die Vorprüfung sagt, ob der Bau auf diesem Server geht.
Erst prüfen, dann bauen.
Die Vorprüfung ändert nichts. Sie prüft PHP, die Datenbank und die Rechte ihres Benutzers, den Webserver, den freien Platz am Ziel, die Dienste des Live-Shops und die Anonymisierung.
- Schutz des Live-Shops zuerst: Verzeichnis, Datenbank und Adresse des Live-Shops sind nie das Ziel eines Baus.
- „Blockiert“ hält den Bau an, „Nicht empfohlen“ warnt nur, dann entscheidest du.
- Je Punkt steht, was du tun kannst, und ein Klick führt in den Reiter, in dem du es behebst. Danach „Erneut prüfen“.
- Jeder Bau führt die Vorprüfung von selbst zuerst aus.
Das Lauffenster zeigt jeden Schritt.
Der erste Bau kopiert Dateien und Datenbank, anonymisiert die Personendaten, richtet die Staging-Umgebung ein, fährt sie hoch und prüft sie zum Schluss selbst.
- Während des Baus zeigt die Adresse der Staging-Umgebung „Staging-Umgebung wird vorbereitet“ statt ihrer Storefront.
- Gebaut wird in kleinen Scheiben. Das Fenster darf zu, ein unterbrochener Lauf setzt dort fort, wo er stand.
- Vor dem Start zeigt das Lauffenster, was der Lauf tut, und lässt Erweiterungen und Admin-Benutzer nur für diesen Lauf umstellen.
Anlegen geht auch ohne Assistent.
- Per Assistent einrichten
- Führt durch das Nötige und nimmt für alles andere sichere Vorgaben. Am Ende sagt die Vorprüfung, ob der Bau geht.
- Staging-Umgebung anlegen
- Öffnet die leere Seite einer neuen Staging-Umgebung mit allen Reitern, für alle, die genau wissen, was sie einstellen. Nötig ist nur der Name.
- Staging-Umgebung duplizieren
- Im Zeilenmenü der Liste: eine neue Staging-Umgebung mit denselben Einstellungen. Zeitplan und Standardbenutzer sind aus, Zugangsdaten werden neu eingerichtet.
Eine neue Staging-Umgebung steht mit „Nie gebaut“ in der Liste, bis du den ersten Bau startest. Danach stehen Name, Adresse, Datenbank, Daten und Einrichtung fest; ändern lassen sie sich erst nach „Staging-Umgebung abbauen“, die Einstellungen bleiben dabei erhalten. Schutz und Ablaufdatum gelten beim Speichern sofort.
Was Shopbetreiber dazu fragen.
Brauche ich Zugang zum Server?
Shell und SSH nicht: Alles läuft in der Administration des Live-Shops, anlegen, bauen, auffrischen und abbauen. Unter Apache braucht ein Unterverzeichnis sonst nichts. Unter nginx braucht jede Staging-Umgebung im Unterverzeichnis einen location-Block, den das Plugin fertig zum Kopieren zeigt; für eine eigene Domain richtest du beim Hoster den Dokumentenstamm auf den Ordner public der Kopie.
Muss ich vorher eine Datenbank anlegen?
Nur, wenn dein Datenbankbenutzer keine Datenbanken anlegen darf. Mit „Neue Datenbank anlegen“ legt das Plugin sie beim ersten Bau an. Mit „Vorhandene Datenbank wählen“ nimmst du eine leere, etwa aus dem Hosting-Panel. Welcher Weg auf deinem Server geht, sagt die Vorprüfung, und fehlt ein Recht, nennt sie es.
Was passiert, wenn ich das Lauffenster schließe?
Der Lauf geht im Hintergrund weiter, solange in den Plugin-Einstellungen „Läufe im Hintergrund fortführen“ an ist und der Live-Shop Scheduled Tasks ausführt. Sonst wartet er, bis du ihn mit „Lauf fortsetzen“ wieder öffnest. Ein unterbrochener Lauf setzt dort fort, wo er stand.
Wie lange dauert der erste Bau?
Das hängt von Dateien und Datenbank deines Shops ab. Ein Bau läuft in kleinen Scheiben, darum scheitert er nicht an der Größe. Nach dem ersten Bau zeigt die Vorprüfung „Ein Bau dauert etwa“ mit der gemessenen Zeit.
Weiter im Plugin
-
Was kopiert wird
Welche Dateien und Tabellen mitkommen, was leer bleibt und wie neu bauen, auffrischen und abbauen wirken.
-
Anonymisierung
Das Regelwerk, die Ersetzungen je Spalte, die Vorschau und der Nachweis zu jedem Bau.
-
Schutz und Zugang
Kennwortseite, IP-Adressen ohne Kennwort, Standardbenutzer, Zugangsdaten und Wartungsmodus.
-
Mails und Aufrufe
Vier Wege für Mails, drei für Aufrufe von Apps und Webhooks, dazu Scheduled Tasks und Analytics.
-
Dienste und Plugins
Suche, Redis, Warteschlange, Reverse-Proxy und Plugins: was die Kopie mit dem Live-Shop teilt.
-
Unterschiede zum Live-Shop
Der Vergleich zeigt Erweiterungen, Einstellungen, Inhalte, Dateien und Datenbankstruktur, je mit Seite.
-
Zeitplan und Automatik
Zeitplan, Laufzeit mit Erinnerung, Flow Builder und Konsolenbefehle.
-
Hosting und Server
Was am Server geschrieben wird, Apache, nginx, eigene Adresse, Datenbankrechte und SFTP.
-
Vergleich mit dem Standard
Was Shopware mit system:setup:staging selbst kann und was das Plugin dazu bringt.
-
Preise
Was eine Staging-Umgebung kostet, monatlich oder jährlich, und was jeder Plan enthält.